Home-Office

+++ Unterstützung für die Einrichtung von Heimarbeitsplätzen - "go-digital"

Das bereits existierende Förderprogramm "go-digital" wurde um das Model "Digitalisierte Geschäftsprozesse" für die Einrichtung von Home-Office-Plätzen erweitert. Bei kleinen und mittleren Unternehmen sowie Handwerksbetrieben werden IT-Dienstleistungen zur Errichtung dieser Plätze mit einem Zuschuss unterstützt. Dies umfasst insbesondere den Aufbau und die Einrichtung der dafür notwendigen Hard- und Software sowie die Beratungsleistung autorisierter Unternehmen (interaktive Beraterlandkarte). Zudem ist ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn vor Erhalt des Zunwendungsbescheids möglich.

 

Das Ministerium sieht dafür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor. Gefördert werden mehrere Bausteine – von der individuellen Beratung bis hin zur Einrichtung spezifischer Software und der Konfiguration existierender Hardware. Profitieren können rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit weniger als 100 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz oder einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro.

 

Link: www.bmwi.de/go-digital


+++ Home-Office: Was UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen beachten müssen

Auf der Internetseite von impulse.de wurden die wichtigsten Fragen rund um die Themen Arbeitsrecht, Datenschutz und Ausstattung im Rahmen des Home-Office zusammengefasst.


Link: www.impulse.de


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Faktenblatt_Homeoffice.pdf
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Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr stellt ein Merkblatt mit Hinweisen, rechtlichen Grundlagen und Empfehlungen zum Thema Homeoffice zur Verfügung.



+++ Datenschutz im Homeoffice

UV-Mitglied Lars Bosse/LBC Management Support GmbH hat uns wichtige Informationen zum Thema Datenschutz im Homeoffice (nicht nur in der Corona-Zeit) zur Verfügung gestellt. Bei Fragen können Sie sich jederzeit bei Hernn Bosse melden, die Kontaktdaten finden Sie am Ende des Videos und in der PDF.

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Zusammenfassung Datenschutz im Homeoffice
DS Homeoffice Lars Bosse.pdf
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+++ So können Sie mit Ihrem Team arbeiten, wenn alle zu Hause sind

 

Auf der Seite von ZEIT ONLINE sind Tipps und Hilfestellungen zusammengefasst, wie man im Home-Office am besten kommuniziert.

 

Link: www.zeit.de


Unser Mitglied Xenio Marketing hat auf seine Website verschiedene Tools für das Arbeiten im Home-Office vorgestellt.

 

Link: www.xenio-marketing.de/blog

 


6 Grundlagen für das Home-Office

Die Firma beylos hat einen Leitfaden mit sechs Grundlagen für das Home-Office entwickelt. Wir danken für die freundliche Bereitstellung (www.beylos.de):

In Zeiten des Corona-Virus bieten die Möglichkeiten des Home-Offices viele Chancen: Wir stellen Ihnen nachfolgend sechs praktische Maßnahmen und Grundlagen

vor, wie Sie als ArbeitgeberIn die Nutzung des Home-Offices für Ihre ArbeitnehmerInnen bestmöglich gestalten können.

 

1. VERTRAUEN

Die Arbeit im Home-Office ist aufgrund der mangelnden Sichtbarkeit geprägt von Vertrauen auf beiden Seiten. Signalisieren Sie Ihrem ArbeitnehmerIn, dass Sie ihm Vertrauen. Verzichten Sie unbedingt auf ständige Kontrollanrufe und bedenken Sie: Die Tätigkeit und Motivation des Arbeitnehmers bleiben die gleiche, nur der Ort ändert sich.

 

2. OFFENE UND DIREKTE KOMMUNIKATION

Aufgrund der fehlenden Nähe gehen viele natürliche Kommunikationskanäle verloren: Es ist daher umso wichtiger, klare Worte zu wählen, offen und frühzeitig Probleme

anzusprechen und sich direkt an den/die betreffenden Kollegen zu wenden. Nur so lassen sich Missverständnisse aufgrund der fehlenden nonverbalen Kommunikation vermeiden.

Insofern es möglich ist, sollten notwendige Meetings zusätzlich zum Ton mit Video unterstützt werden, um Mimik und Gestik der Beteiligten wenigstens in bestimmten

Situationen wahrnehmen zu können. Dies fördert die Nähe zueinander, auch wenn eine räumliche Trennung über einen längeren Zeitraum vorliegt.

 

3. TECHNISCHE INFRASTRUKTUR

Sorgen Sie dafür, dass der Arbeitnehmer möglichst ohne Einschränkungen seiner Tätigkeit weiter nachgehen kann. Identifizieren Sie dafür benötigte Soft- und Hardware und prüfen die vorliegenden Lizenzbedingungen, was ggf. zu einer Neubeschaffung von bestimmten Lizenzen führt. Mit einer Einrichtungsanleitung aller gängigen Programme erleichtern Sie Ihren Arbeitnehmern den Übergang und vermeiden häufige Rückfragen zu gleichen Themen. Für die Fernwartung empfehlen sich Kommunikationsprogramme zur Bildschirmübertragung (wie z.B. Skype) oder zur Fernsteuerung (wie z.B. TeamViewer). Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern den Fernzugriff auf Ihre Server. Beachten Sie dafür unbedingt Sicherheitsfragestellungen z.B. im Rahmen der Zugriffs- und Rechteverwaltung. Sollten Sie über keinen oder keinen geeigneten Server verfügen, stellen Sie Ihren Mitarbeitern die benötigten Dateien zur Verfügung und nutzen Sie für den kurzfristigen Austausch Cloudsysteme namhafter Anbieter.

 

Praxishinweis: Sollten Sie über keine interne IT-Abteilung verfügen oder Probleme bei der Einrichtung der Infrastruktur haben, sprechen Sie bewusst IT-affine Mitarbeiter an,

damit sie Sie kurzfristig in kritischen Fragestellungen unterstützen können oder wenden Sie sich gerne unkompliziert an uns (mehr Informationen: www.beylos.de).

 

4. ARBEITS- UND PAUSENZEITEN

Es bleibt weiterhin die Pflicht des Arbeitgebers, die Dokumentation und Einhaltung der Arbeits- und Pausenzeiten sicherzustellen. Prüfen Sie die Nutzung bestehender Zeiterfassungssysteme im räumlich getrennten Umfeld oder schaffen Sie übergangsweise alternative Möglichkeiten, welche notfalls auch excelbasiert sein können, wenn die Wahrung der Arbeitgeberpflichten damit erreicht wird.

 

5. NEUE PROZESSE

Seien Sie geduldig: Es wird anfangs etwas holprig sein und einiger Zeit bedürfen, bis sich alle neuen Prozesse eingespielt haben und alle notwendigen Abstimmungen getroffen wurden. Sorgen Sie zudem aktiv dafür, dass sich die bisher mit direktem sozialen Kontakt „verwöhnten“ Mitarbeiter bewusst auch über persönliche Themen mit Kollegen über die zur Verfügung gestellten Kanäle austauschen. Dies fördert den Zusammenhalt unter den Kollegen enorm und steigert gleichzeitig Ihr Arbeitgeberbild.

 

6. FEEDBACK

Die fehlende Nähe führt zu einer neuen Führungssituation: Sprechen Sie bewusst und häufig Feedback aus, welches für Sie unter Umständen im normalen Alltag „nicht der

Rede wert“ wäre. Zeigen Sie Initiative und beweisen Sie Ihren Mitarbeitern, dass Ihre Arbeit sichtbar ist.

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